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Automatikuhren

Geschichte der Automatikuhren - Teil 2

Breguet verwendete das System des Aufziehens durch Erschütterung auch 
für Uhren höchster Qualität. Er brachte es selbst bei der sogenannten 
>>Marie-Antoinette-Uhr<< zur Anwendung, die zu Recht als das große 
Meisterwerk dieses Uhrmachers bezeichnet wird. In England, Amerika 
und in der Schweiz wurden solche Perpetualuhren patentiert.Dann trat 
während eines Vierteljahrhunderts eine Stille ein. Es war während des 
Ersten Weltkriegs, als der 1894 geborene Sohn eines englischen 
Uhrmachers, John Harwood, im schmutzigen Schützengraben lag. 
Wie gerne hätte er gewußt, wann er abgelöst werde, aber seine Uhr 
war stehengeblieben. Da kam ihm der Gedanke einer automatischen 
Armbanduhr. Nach Hause zurückgekehrt, machte sich John Harwood an 
die Arbeit und erwirkte im Jahre 1924 in der Schweiz sein erstes 
Patent unter Nummer 106 583. Seine Arbeiten zielten darauf ab, 
die Funktionssicherheit der eben aufgekommenen Armbanduhr zu heben 
und das Eindringen von Wasser in das Uhrwerk zu verhindern. Als 
Synthese einer Reihe von Versuchen entstand schließlich die 
sogenannte >>Harwood-Uhr<<, bei welcher weder ein Schlüsselaufzug 
noch ein, wie heute, seitwärts angebrachter Aufzug vorhanden waren. 
Die Zeiger mußten mittels eines drehbaren Glasreifens (Lunette) 
gerichtet werden, und das Spannen der Zugfeder wurde durch die 
manuellen Bewegungen des Trägers über einen so genannten 
Automatenmechanismus besorgt.

    

    

    

 

 

 
Copyright © 2006     Stand: 28. Februar 2008